Eine aktuelle Studie der Universität Wien in der Fachzeitschrift i science veröffentlicht, beweist erstmals durch Scans des Gehirns (fMRT), dass Hunde menschliche Gesichtsausdrücke aktiv unterscheiden können.
Wichtige Ergebnisse der Studie: Bei Bildern mit glücklichen Gesichtern steigt die Aktivität in der rechten Gehirnhälfte, was auf positive Gefühle hinweist. Hunde können auch zwischen gewissen Gesichtsausdrücken wie Freude, Wut, Trauer oder neutral, etc. differenzieren. Weiters besagt die Studie, dass Hunde im Alltag neben der Mimik auch die Körpersprache, Stimme und Gerüche nützen um die Stimmung ihrer Menschen zu deuten. Getestet wurden 20 im familiären Umfeld lebende Hunde. Methode: den Hunden wurden unterschiedliche Fotos von menschlichen Gesichtern gezeigt, während die Gehirnaktivität aufgezeichnet wurde. Grenzen: Durch die kleine Teilnehmerzahl und an Menschen gewöhnten Hunden kann man keine Übertragbarkeit auf alle Hunderassen weltweit zulassen.